Angeführt
von Ivan (Jeremiah Sullivan), entführen einige
KGB-Agenten eine Plutoniumlieferung in die Vereinigten Staaten und verwenden
sie, um eine Atombombe im saudi-arabischen Ghawar-Ölfeld zu platzieren.
Danach
drohen sie, den Sprengsatz zu zünden und damit 50 % der weltweiten Ölreserven
zu verseuchen, falls Israel seine Siedlungen nicht aus dem Westjordanland
abzieht.
Der
Präsident der USA beauftragt den Leiter der CIA, herauszufinden, wer die Bombe
platziert hat, und alles zu tun, um dies zu verhindern.
Daraufhin wird ein CIA-Eliteagent mit dem Codenamen "Der Söldner" (Ken Wahl), aktiviert.
Nachdem der russische Agent Dracha (Klaus Kinski) versucht hat, den „Söldner“ in den österreichischen Alpen auszuschalten, kontaktiert der Eliteagent den CIA-Direktor von der US-Botschaft in West-Berlin aus.
Doch
ein KGB-Agent ermordet den Direktor und schiebt dem „Söldner“
diese Tat in den Schuhe.
Auf der Flucht vor seiner eigenen Regierung sucht der „Söldner“ Zuflucht in der israelischen Botschaft, wo er beginnt, mit dem Mossad zusammen zu arbeiten. In der Zwischenzeit genehmigt der Präsident eine Militäraktion gegen Israel…
Die Idee zu dem Actiofilm „DER SÖLDNER“ kam dem Regisseur
und Drehbuchautor JAMES GLICKENHAUS,, nachdem er John McPhees Buch „The Curve
of Binding Energy“ gelesen hatte, in dem die Methoden des Plutoniumtransports
erläutert wurden.
Nachdem Glickenhaus das Angebot für eine deutsche Finanzierung des
Films erhalten hatte, erkundete er Drehorte in Berlin und München.
Glickenhaus reiste vier Wochen lang, bevor er einen
ersten Entwurf von „DER SÖLDNER“ verfasste, der auf den Orten basierte, die er
in dieser Zeit besucht hatte, und keine Sequenzen enthielt.
Nachdem jedoch die versprochene deutsche Finanzierung
nicht zustande kam, wandte sich Glickenhaus mit dem Projekt an Avco Embassy
Pictures und versicherte dem Unternehmen, dass seine gründliche Planung es
ihnen ermöglichen würde, den Film mit einem geringeren Budget zu produzieren,
wie sie es bei seinem vorherigen Projekt „THE EXTERMINATOR“ getan hatten.
Daraufhin erklärte sich Avco Embassy bereit, die
Produktionskosten in Höhe von sechs Millionen Dollar zu übernehmen und als
weltweiter Verleiher zu fungieren.
Zudem arrangierte Glickenhaus auf den Filmfestspielen von Cannes im Jahr 1980 Auslandsverkäufe, die das Budget des Films lange vor der geplanten Veröffentlichung in den USA wieder einspielten.
© by Ingo Löchel
Der Söldner
(Originaltitel: The Soldier)
USA 1982
Stab
- Regie: James Glickenhaus
- Drehbuch: James Glickenhaus
- Kamera: Robert M. Baldwin
- Schnitt: Paul Fried
- Musik: Tangerine Dream
Darsteller
- Ken Wahl als der Söldner
- Alberta Watson als Susan Goodman
- William Prince als US-Präsident
- Jeremiah Sullivan als Ivan
- Joaquim de Almeida als Unus,
- Peter Hooten als Duo
- Steve James as Tribus
- Alexander Spencer als Quartus
- Klaus Kinski als Dracha
- Al Israel als Keene
- Ned Eisenberg als Hirsch
- Martin Höner als Michael
FSK: Ab 16 Jahren
Laufzeit: 96 Minuten
Deutscher Kinostart: Am 15. Juli 1982
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