Dienstag, 29. Oktober 2024

Actionfilm: Der Söldner (1982)

Angeführt von Ivan (Jeremiah Sullivan), entführen einige KGB-Agenten eine Plutoniumlieferung in die Vereinigten Staaten und verwenden sie, um eine Atombombe im saudi-arabischen Ghawar-Ölfeld zu platzieren.

Danach drohen sie, den Sprengsatz zu zünden und damit 50 % der weltweiten Ölreserven zu verseuchen, falls Israel seine Siedlungen nicht aus dem Westjordanland abzieht.

Der Präsident der USA beauftragt den Leiter der CIA, herauszufinden, wer die Bombe platziert hat, und alles zu tun, um dies zu verhindern.

Daraufhin wird ein CIA-Eliteagent mit dem Codenamen "Der Söldner" (Ken Wahl), aktiviert.

Nachdem der russische Agent Dracha (Klaus Kinski) versucht hat, den „Söldner“ in den österreichischen Alpen auszuschalten, kontaktiert der Eliteagent den CIA-Direktor von der US-Botschaft in West-Berlin aus.

Doch ein KGB-Agent ermordet den Direktor und schiebt dem  „Söldner“ diese  Tat in den Schuhe.

Auf der Flucht vor seiner eigenen Regierung sucht der „Söldner“ Zuflucht in der israelischen Botschaft, wo er beginnt, mit dem Mossad zusammen zu arbeiten. In der Zwischenzeit genehmigt der Präsident eine Militäraktion gegen Israel…

Die Idee zu dem Actiofilm „DER SÖLDNER“ kam dem Regisseur und Drehbuchautor JAMES GLICKENHAUS,, nachdem er John McPhees Buch „The Curve of Binding Energy“ gelesen hatte, in dem die Methoden des Plutoniumtransports erläutert wurden.

Nachdem Glickenhaus das  Angebot für eine deutsche Finanzierung des Films erhalten hatte, erkundete er Drehorte in Berlin und München.

Glickenhaus reiste vier Wochen lang, bevor er einen ersten Entwurf von „DER SÖLDNER“ verfasste, der auf den Orten basierte, die er in dieser Zeit besucht hatte, und keine Sequenzen enthielt.

Nachdem jedoch die versprochene deutsche Finanzierung nicht zustande kam, wandte sich Glickenhaus mit dem Projekt an Avco Embassy Pictures und versicherte dem Unternehmen, dass seine gründliche Planung es ihnen ermöglichen würde, den Film mit einem geringeren Budget zu produzieren, wie sie es bei seinem vorherigen Projekt „THE EXTERMINATOR“ getan hatten.

Daraufhin erklärte sich Avco Embassy bereit, die Produktionskosten in Höhe von sechs Millionen Dollar zu übernehmen und als weltweiter Verleiher zu fungieren.

Zudem arrangierte Glickenhaus auf den Filmfestspielen von Cannes im Jahr 1980 Auslandsverkäufe, die das Budget des Films lange vor der geplanten Veröffentlichung in den USA wieder einspielten.

© by Ingo Löchel

Der Söldner
(Originaltitel: The Soldier)
USA 1982

Stab

  • Regie: James Glickenhaus
  • Drehbuch: James Glickenhaus
  • Kamera: Robert M. Baldwin
  • Schnitt: Paul Fried
  • Musik: Tangerine Dream

Darsteller

  • Ken Wahl als der Söldner
  • Alberta Watson als Susan Goodman
  • William Prince als US-Präsident
  • Jeremiah Sullivan als Ivan
  • Joaquim de Almeida als Unus,
  • Peter Hooten als Duo
  • Steve James as Tribus
  • Alexander Spencer als Quartus
  • Klaus Kinski als Dracha
  • Al Israel als Keene
  • Ned Eisenberg als Hirsch
  • Martin Höner als Michael

FSK: Ab 16 Jahren
Laufzeit: 96 Minuten

Deutscher Kinostart: Am 15. Juli 1982

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