Der ehemalige Gladiator Ashur,
der den Ludus des getöteten Batiatus übernommen hat, hofft, mit der Unterstützung
von Crassus die Arena von Capua, die von Spartacus und seinen Männern zerstört wurde,
wieder aufzubauen.
Um in der Gesellschaft von
Capua an Ansehen zu gewinnen, lässt Ashur seinen besten Gladiator bei den lokalen
Spielen antreten.
Doch sein auserwählter Kämpfer
wird von den Brüdern Ferox, einem Trio von Zwergengladiatoren aus dem Ludus des
rivalisierenden Lanista Proculus, getötet.
Dieser Vorfall entpuppt sich als Komplott der römischen Adligen Cossutia (Claudia Black), die ihn demütigen wollte, um ihn und seinen Ludus so von den künftigen Gladiatorenspielen auszuschließen.
Doch Ashur lässt sich nicht einschüchtern und unterkriegen. Er sucht nach einen Ersatz für seinen getöten Gladiator und nach einer neuen Attraktion für seinen Ludus, die er in versklavten nubische Kriegerinin findet, die er Achillia (Tenika Davis) tauft, die er zu einer Gladiatorin ausbilden will…
Wer die Serie „SPARTACUS“ (2010-2013) kennt, erinnert sich vielleicht
noch daran, dass Ashur (gespielt von Nick E. Tarabay) in der zweiten Staffel der Serie getötet
wurde.
Aus diesem Grund
wird den Zuschauern in der Serie „HOUSE OF ASHUR“ eine alternative Zeitlinie präsentiert, in der Ashur nicht gestorben ist,
sondern Spartacus getötet hat und den Römern dadurch dabei geholfen hat, dessen
Sklavenaufstand niederzuschlagen. Als Belohnung erhielt Ashur von Marcus
Crassus den Ludus des ermordeten Batiatus.
Ich muss zugeben, dass ich zunächst skeptisch war, insbesondere darüber,
dass man nach zwölf Jahren mit „SPARTACUS: HOUSE OF ASHUR“ eine Art ‚Fortsetzung‘
der Serie „SPARTACUS“ (2010-2013) gedreht hat. Denn die Geschichte mit
Spartacus war ja mit dessen Tod auserzählt.
Doch mit der alternativen Zeitlinie ist den Machern der Serie „HOUSE OF
ASHUR“ eine interessante und sehr unterhaltsame Alternative gelungen, die
qualitativ hochwertig inszeniert wurde, wobei man auch bei der Auswahl der Darsteller ein glückliches Händchen
bewiesen hat, die alle in ihren Rollen überzeugen können.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt darauf, wie die Handlung der Serie in den
nächsten Folgen von „HOUSE OF ASHUR“ fortgeführt wird.
© by Ingo Löchel
House of Ashur – Staffel 1
- Folge 1: Dominus
- USA 2025
Stab
- Regie: Rick Jacobson
- Drehbuch: Steven S. DeKnight
- Kamera: David Garbett
- Schnitt: Allanah Bazzard
- Musik: Joseph LoDuca
Darsteller
- Nick E. Tarabay als Ashur
- Graham McTavish als Korris
- Tenika Davis als Achillia
- Claudia Black als Cossutia
- Jamaica Vaughan als Hilara
- Ivana Baquero als Messia
- Leigh Gill als Satyrus
- Jordi Webber als Tarchon
- Lucy Lawless als Lucretia
- Evander Brown als Ephesius
- Graham Vincent als Hedylus
- Louis Hunter als Erato
- Donald Ross als Salvius
- Dan Hamill als Celadus
- Stephen Madsen als Creticus
- Joe Davidson als Logas
- George Burgess als Rhodius
- Mikey Thompson als Musicus
- Daniel Bos als Balbus
- Andrew McFarlane als Gabinius
- Simon Arblaster als Proculus
- Arlo Gibson als Opiter
- Cameron Rhodes als Uvidus
- Lisa Chappell als Horatia
- Mel Odedra als Fides
- Duane Evans Jr. als Dacus
- Jackson Gallagher als Caesar
Deutsche Streaming-Premiere: Am 6. Dezember 2025 auf Amazon Prime Video

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen