Donnerstag, 20. Juli 2023

Hammer Film Productions: Nächte des Grauens (1966)

Nachdem eine geheimnisvolle Seuche junge Arbeiter in einer kleinen Gemeinde im englischen Cornwall dahingerafft hat, biettet der Landarzt Peter Thompson (Brooke Williams) Sir James Forbes (Andre Morell), seinen Mentor und früheren Professor, um Hilfe.

Dieser folgt mit seiner Tochter Sylvia (Diane Clare), einer Jugendfreundin von Peters Frau Alice (Jacqueline Pearce),  dem Hilferuf Thompson.

In der Nähe des Ortes trifft die Kutsche auf eine Horde rüpelhafter Männer, die sich, unter der Führung von Harry Denver (Alexander Davion), auf der Fuchsjagd befinden und von Sylvia bewusst in die Irre geführt werden, die den Fuchs retten will.

Kurz danach treffen Sir James und seine Tochter Sylvia in dem Dorf auf einen Leichenzug, der von den Fuchsjägern unterbrochen wird, die Sylvia schikanieren wollen, weil sie sie absichtlich in die Irre geführt haben.

In dem Handgemenge lassen die Sargträger den Sarg über eine Brücke fallen und enthüllen die Leiche von John Martinus, einem kürzlich verstorbenen Mann.

Um mehr über die Krankheit in Erfahrung zu bringen, versuchen Sir James und Peter, die Leichen auszugraben, die vor kurzem begraben wurden, und stellen mit Schrecken fest, dass die Särge leer sind.

In der Zwischenzeit wird Sylvia bei einem Waldspaziergang von den Fuchsjägern belästigt und in das Herrenhaus des Gutsbesitzers Clive Hamilton (John Carson) gejagt.

Vor einer Vergewaltigung durch die Männer rettet sie nur das plötzliche Erscheinen von Hamilton. Auf dem Heimweg trifft sie auf John Martinus, der am Morgen vor ihren Augen als Leiche aus dem Sarg fiel, der ihr die tote Alice vor die Füße wirft.

Am nächsten Morgen führt Sylvia ihren Vater und Peter zu dem Ort, wo sie die Leiche von Alice finden. 

Daraufhin beschuldigt die Polizei Tom (Marcus Hammond), den Bruder von John Martinus, Alice getötet zu haben, da er schlafend und betrunken neben ihrer Leiche gefunden wurde.

Tom bestreitet die Tat und behauptet, er habe gesehen, wie sein verstorbener Bruder in der Nähe der Mine spazieren ging. 

Bei der Autopsie von Alice werden keine Anzeichen einer Totenstarre festgestellt. Zudem ist das Blut auf ihrem Gesicht tierischen Ursprungs.

Sir James bemerkt zudem eine bandagierte Schürfwunde an ihrem Handgelenk, die sie sich laut Peter Tage zuvor an einer Glasscherbe zugezogen hat.

Am Abend stattet Squire Hamilton Sylvia einen Besuch ab. Hamilton zerschlägt absichtlich ein Weinglas, so dass sich  Sylvia an einer der scharfen Kanten des Glases in den Finger schneidet. 

Danach versteckt Hamilton ein Stück des blutverschmierten Glases in seiner Manteltasche und verlässt das Haus wieder.

Durch weitere Nachforschungen erfahren Sir James und Peter, dass Hamitlon mehrere Jahre in Haiti gelebt und haitianische Voodoo-Rituale sowie schwarze Magie praktiziert hat…

Der Film „NÄCHTE DES GRAUENS“ wurde im Jahr 1965 zeitgleich mit dem Horrorfilm „DAS SCHWARZE REPITL“ gedreht, wobei bei den beiden Filmproduktionen viele der gleichen Kulissen verwendet wurden.

Mit dem atmosphärisch dicht und visuell hervorragend inszenierten Horrorfilm „NÄCHTE DES GRAUENS“, dessen Dreharbeiten am 28. Juli 1965 in den Bray Studios begannen, präsentiert der Regisseur JOHN GILLING den ersten Zombie-Film (zwei Jahre vor GEORGE A. ROMEROS Klasssiker „NIGHT OF THE LIVING DEAD“), der richtungsweisend für alle nachfolgenden Zombiefilme werden sollte.

© by Ingo Löchel

Nächte des Grauens
(Originaltitel: The Plague of the Zombies)
England 1966

Stab

  • Regie: John Gilling
  • Drehbuch: Anthony Hinds
  • Kamera: Arthur Grant
  • Schnitt: James Needs
  • Musik: James Bernard

Darsteller

  • André Morell als Sir James Forbes
  • Brook Williams als Dr. Peter Tompson
  • Diane Clare als Sylvia Forbes
  • John Carson als Clive Hamilton
  • Jacqueline Pearce als Alice Mary Tompson
  • Alexander Davion als Harry Denver
  • Michael Ripper als Sergeant Jack Swift
  • Marcus Hammond als Tom Martinus
  • Dennis Chinnery als Constable Christian
  • Louis Mahoney als Diener Hamiltons
  • Ben Aris als John Martinus

FSK: Ab 16 Jahren
Laufzeit. 90 Minuten

Deutscher Kinostart: Am 5. Augst 1966

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