Montag, 18. November 2024

Die Reise ins Ich (1987)

Der vom Pech verfolgte U.S. Navy-Flieger Lt. Tuck Pendleton (Dennis Quaid) quittiert den Dienst und meldet sich freiwillig für ein geheimes Projekt.

Während des Miniaturisierungsprozesses wird Tuck in  eine Unterwasserkapsel gesteckt und beide werden auf mikroskopische Größe geschrumpft.

Nach dem Schrumpfungsprozess wird das Labor jedoch von einer rivalisierenden Organisation unter der Leitung der Wissenschaftlerin Dr. Margaret Canker (Fiona Lewis) angegriffen, die  die Verkleinerungstechnologie stehlen will.

Ozzie Wexler (John Hora), der Leiter des Experiments, gelingt es jedoch mit der Spritze, in der sich verkleinerte Unterwasserkapsel mit Tuck befindet, aus dem Labor zu fliehen.

Es kommt zu einer Verfolgungsjagd mit Mr. Igoe (Vernon Wells) die in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum endet, wo der Killer Ozzie erschießt.

Um zu verhindern, dass das Experiment in die Hände Cranker fällt, injiziert der schwer verletzte Ozzie die Kapsel mit Tuck dem  ahnungslosen Passanten Jack Putte (Martin Short), einem hypochondrischen Lebensmittelverkäufer.

Als Tuck das Bewusstsein wiedererlangt, weiß er nicht, was passiert ist, und glaubt, dass er in das Versuchskaninchen injiziert wurde.

Nachdem seine Versuche, das Labor über Funk zu erreichen, erfolglos geblieben sind, navigiert er die Kapsel zum Sehnerv und implantiert dort eine Kamera, um zu sehen, was der "Wirt" sieht.

Als er merkt, dass er sich in einem Menschen befindet, nimmt er Kontakt auf, indem er ein weiteres Gerät an Jacks Innenohr anbringt, mit dem er mit Jack sprechen kann.

Er erklärt ihm, dass die Kapsel nur noch über einen geringen Sauerstoffvorrat von wenigen Stunden verfügt und dass er seine Hilfe braucht, um ins Labor zurückkehren zu können.

Im Labor erklären die Wissenschaftler Tuck und Jack, dass die andere Gruppe einen von zwei Computerchips gestohlen hat, die für den Prozess unerlässlich sind.

Der Drahtzieher ist Victor Scrimshaw (Kevin McCarthy), zu dessenHandlangern neben Canker und Igoe auch der internationale Verbrecher, der „Der Cowboy“ (Robert Picardo) genannt wird, gehören.  

Jack kontaktiert Tucks Freundin Lydia Maxwell (Meg Ryan), eine Reporterin, die mit dem Cowboy bereits zu tun hatte.

Durch Lydia erfahren sie, dass „Der Cowboy“ vorhat, den Computerchip von Scrimshaw zu kaufen und observieren daraufhin sein Hotelzimmer.

Sie folgen dem „Cowboy“ in einen örtlichen Nachtclub, wo sich Lydia an den Verbrecher heranmacht, mit dem sie zusammen den Club wieder verlässt.

Jack folgt dem „Cowboy“ und Lydia zurück zum Hotel, wo er ihn in seinem Hotelzimmer niederschlägt und den bewusstlosen Verbrecher gefesselt in der Badewanne zurücklässt.

Danach benutzt Tuck die Ausrüstung der Kapsel, um Jacks Gesichtsmuskeln SO zu kontrollieren, um dessen Gesichtszüge so zu verändern, dass er wie „Der Cowboy“ aussieht, um zum Verkaufsgespräch mit Victor Scrimshaw zu gehen und den Chip zu stehlen…

Das Originaldrehbuch, das 1984 von Peter Guber bei Warner in Auftrag gegeben wurde, stammt von Chip Proser und war im Grunde ein Remake des SF-Films „DIE PHANTASTISCHE REISE“ aus dem Jahr 1966.

Nach der Fertigstellung des Drehbuchs bot Gruber es dem Regisseur JOE DANTE an, der jedoch ablehnte es zu verfilmen. Daraufhin ließ Gruber das Drehbuch von Jeffrey Boam in eine Komödie umschreiben.

Steven Spielberg fand Gefallen an dem umgeschriebenen Drehbuch, der den Film mit seiner Firma Amblin Entertainment produzierte, in der JOE DANTE schließlich doch die Regie übernahm.

Die Rolle des Lt. Tuck Pendleton war ursprünglich für einen älteren Schauspieler geschrieben, aber dann entschieden sich die Macher des Films, die Figur zu verjüngen, so dass der Schauspieler DENNIS QUAID schließlich die Rolle bekam. 

Während der Dreharbeiten zu „DIE REISE INS ICH“ lernten sich DENNIS QUAID und MEG RYAN kennen, die 1991 heiraten. Ihre Ehe wurde 2001 jedoch wieder geschieden. Ihr gemeinsamer Sohn ist Jack Quaid.

© by Ingo Löchel

 

Die Reise ins Ich
(Originaltitel: Innerspace)
USA 1987

Stab

  • Regie: Joe Dante
  • Drehbuch: Jeffrey Boam und Chip Proser
  • Kamera: Andrew Laszlo
  • Schnitt: Kent Beyda
  • Musik: Jerry Goldsmith

Darsteller

  • Dennis Quaid als Lt. Tuck Pendleton
  • Martin Short als Jack Putter
  • Meg Ryan als Lydia Maxwell
  • Kevin McCarthy als Victor Eugene Scrimshaw
  • Fiona Lewis als Dr. Margaret Canker
  • Vernon Wells als Mr. Igoe
  • Robert Picardo als der Cowboy
  • William Schallert als Dr. Greenbush
  • Wendy Schaal als Wendy
  • Henry Gibson als  Mr. Wormwood
  • John Hora als Ozzie Wexler

FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 115 Minuten

Deutscher Kinostart: Am 10. Dezember 1987

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